Schüttelübung – Kim Eng

Schmerzkörper loslassen, den inneren Körper fühlen

Kim Eng

Kim Eng wur­de in Van­cou­ver, Ka­na­da, ge­bo­ren und ih­re spi­ri­tu­el­le Su­che be­gann be­reits in den frühen 1980er Jah­ren. 1998 be­geg­ne­te sie Eck­hart Tol­le und mach­te bald dar­auf, wäh­rend ei­nes von ihm ge­lei­te­ten Re­t­re­ats, ei­ne trans­for­mie­ren­de spi­ri­tu­el­le Er­fah­rung. Dar­auf folg­ten sie­ben Jah­re in­ten­si­ven spi­ri­tu­el­len Trai­nings und Wei­ter­ent­wick­lung. Da­nach be­gann sie selbst, Men­schen zu be­ra­ten und ih­nen da­bei zu hel­fen, den ei­ge­nen in­ne­ren Leh­rer und Hei­ler zu ent­de­cken. Kim hat durch ih­re Tä­tig­keit als Be­ra­te­rin und Red­ne­rin so­wie durch die Ent­wick­lung ih­rer „Prä­senz durch Be­we­gung“-Work­shops zu ei­nem ganz ei­ge­nen Lehr­stil ge­fun­den, der dar­auf ab­zielt, durch In­te­gra­ti­on von Kör­per, Geist und See­le das Be­wusst­sein zu trans­for­mie­ren. Sie be­trach­tet den Zu­stand der Prä­senz als un­se­re „Got­tes-Na­tur“, die in un­se­rem mensch­li­chen Kör­per lebt und durch ihn wirkt. Wenn wir vom un­be­wuss­ten zu ei­nem voll­s­tän­dig be­wuss­ten Le­ben er­wa­chen, be­fin­den wir uns au­to­ma­tisch in Über­ein­stim­mung mit der Prä­senz und leis­ten da­mit un­se­ren Bei­trag zur Er­schaf­fung ei­ner neu­en Er­de.

Innerhalb eines Live-Events mit Eckhart Tolle, habe ich mir die Übung „Präsenz durch Bewegung“ (PTM auf englisch) von seiner Lebensgefährtin Kim Eng angeschaut und mit gemacht. Ich habe den Ablauf aufgeschrieben. Ich verlinke euch hier noch ein Video mit Kim Eng und einer kurzen Schüttelübung. Vielleicht ist es einfacher mit diesem zu starten.

youtube Video: https://www.youtube.com/watch?v=_DhwJoylC28

vimeo ein über 9 Min. dauerndes Video: https://vimeo.com/232829140

Obwohl ich regelmäßig meditiere und meine Energie im Körper genau spüre und lenken kann, finde ich die Schüttelübung eine schnelle Möglichkeit um wieder in die Energie zu kommen. Und darüber hinausgehend auch, immer wieder den Schmerzkörper mit den angesammelten Emotionen loszulassen. Wenn man z.B. länger am Schreibtisch gesessen hat. Durch die vorausgehende Übung mit kreisenden Bewegungen des Körpers lockert man sich auch wieder auf.

Schüttelübung (zum Loslassen des alten Schmerzkörpers)

Ausgangsposition:

breitbeiniges lockeres Stehen, alles hängen lassen, Augen zu.

Stell dir vor du bist formlos. Die Essenz der Flöte ist hier der Hohlraum. Wir Menschen sind zu 99 % hohler Raum. Du bist also dieser Hohlraum, durch den dieser Atem fließt.

=> Tief einatmen und alles mit einem Seufzer loslassen. (3 x)

=> Dann die Handgelenke und Fingerspitzen kreisen, in beide Richtungen.

=> Danach mit den Unterarmen kreisen und mit den Schultern. (i.b.R.)

=> Dann nacheinander mit den Zehenspitzen und den Fußgelenken kreisen.

=> Wenn möglich gleichzeitig die Fußgelenke und Handgelenke kreisen lassen.

=> Mit den Knien kreisen. (Beide Hände auf die Knie legen)

=> Mit den Hüften kreisen.

Schüttelphase:

Und jetzt machst du etwas das Schütteln genannt wird. Einfach mit den Fersen vom Boden kommen und den Körper entspannen. Schütteln ist ein ganz normales Phänomen. Die Tiere tun es die ganze Zeit.

=> Du kannst schütteln wie du willst. Die Arme hochnehmen und schütteln, wieder runternehmen. Der Kiefer ist entspannt. Den ganzen Körper schütteln.

Der Körper ist entspannt. So kannst du den ganzen alten gefangenen Schmerzkörper loslassen.Wenn die ganze alte Energie den Körper verlassen hat, dann kannst du deninneren Körper spüren: Das Chi oder die Lebensenergie.

=> Nun zu Musik Körper schnell und kräftig … wild schütteln, so stark wie jeder kann und möchte. Der Kopf hängt locker.

(Nach ein paar Minuten) Ein bischen heftiger.

Jetzt wieder zurück in den Bambus kommen. Während du hier im Bambus stehst, möchte ich, daß du deine Hände spürst. Kribbelt es in den Fingern ? Das ist der innere Körper. Das ist das Gefühl von Lebendigkeit, vom dem Eckhart Tolle spricht.

Mit unserem denkenden Verstand … mit unserem emotionalen Körper, mit dem wir uns oft identifizieren, dieser Verstand kann die Lebendigkeit nicht fühlen.

Es ist ganz natürlich, daß man bei den Schüttelübungen mit den Fußgelenken anfangs immer wieder kippt. Wenn du deinen Stand veränderst und ausprobierst, wie du den besten Stand hast, gelingt es dir mit der Zeit immer besser ! Mir ging es auch so … 🙂

Verfasst von

Herausfordernde Ereignisse im Leben eignen sich im besonderen Maße, um sich auf den Weg zu sich selbst auf-zu-machen. So war es bei mir vor 25 Jahren. Ich möchte all das nicht mehr missen, was ich erforscht, entdeckt und gefunden habe. Und jetzt, mitten auf dem Weg, eine tiefe Verbindung zu meinem wahren Sein habe. Mich selbst spüre und energetisch ausgleichen kann. Und so immer wieder oder länger in einen tiefen Frieden komme. Einfach bin ... und gleichzeitig zur bewußten Schöpferin meines Lebens werde !

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s