Christa Jasinski – Wie man in den Wald …

Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch zurück“. Dieses Sprichwort sagt genau aus, was das Gesetz von Ursache und Wirkung bedeutet. Jeder einzelne Gedanke, den jeder einzelne Mensch denkt, hat Wirkung. Denken nun mehrere Menschen das gleiche, so ist die Wirkung umso stärker.

Für den heutigen Menschen ist der Gedanke, dass es Arme und Reiche immer gegeben hat und immer geben wird, eine Selbstverständlichkeit geworden. Dem heutigen Menschen ist es auch selbstverständlich, dass es in der Materie Gut und Böse geben muss. Auch Leid ist in den Gedanken der Menschen notwendig zum Lernen, und es gehört für sie zum Leben. Wir fragen auch nicht mehr, mit welchem Recht einigen wenigen Menschen ganze Ländereien gehören und andere Menschen nie im Leben ein winziges Stück Land ihr Eigen nennen werden.

Dabei steht jedem Menschen mit Geburt auf diese Erde ein Stückchen „Heimat“ zu. Die Menschen sehen es als selbstverständlich an, dass es Kriminalität gibt – der Mensch ist, wie uns die Religionen geschickt weisgemacht haben, nach Volksmeinung von Geburt an schlecht. Auch dass der Mensch geboren wird, um im Schweiße seines Angesichts sein Brot zu verdienen, wird als Wahrheit akzeptiert. Dass wir Regierungen benötigen, um zusammen leben zu können, ist ebenfalls eine Aussage, die das Kollektiv im Morphofeld fest verankert hat.

Ich könnte diese Liste endlos weiterführen. Unendlich viele Dinge, die uns von unserem ursprünglichen Sein entfernt haben, haben wir als „gottgegeben“ akzeptiert.

Doch wir sind Schöpferwesen, und ein Schöpferwesen sollte sich keine Gedanken darüber machen müssen, ob es genug zu essen und eine Heimstatt hat. Es sollte seinem schöpferischen Auftrag nachkommen. Welches kollektivierte Wesen kann seinem Schöpferauftrag nachkommen? Keines – und das ist auch vom künstlich aufgebauten Kollektiv „Staat“ so gewünscht.

Das wichtigste, wenn man sich diesem kollektiven System entziehen möchte, ist die Gedankenhygiene. Da jeder Gedanke Wirkung zeigt, manifestiert sich natürlich auch jeder Gedanke im eigenen Umfeld. Wenn wir das Kollektive nicht durchschauen, dann denken wir gleich mit der kollektiven Gesellschaft, und es verändert sich für uns und unser Lebensfeld nichts. Die beste Möglichkeit, seine eigenen Verhaltensweisen und seine Umgebung auf gleichmachende Mechanismen zu überprüfen, ist die Frage: wem dient das? Nur, wenn ich etwas tue und denke, was mir, meiner Umwelt und der Natur dient, dann bin ich auch im Einklang mit den göttlichen Gesetzen. Solange in meinen Gedanken das Böse seine Berechtigung hat, nähre ich es. Sobald ich es geschafft habe, keinem Menschen mehr etwas Böses zu wünschen, habe ich das Böse aus meinem eigenen Leben entfernt.

Gerade in den jetzigen Zeiten ist es so wichtig, seine Gedanken nicht ständig um „Corona“ drehen zu lassen. Wer das macht, folgt den Vorgaben der Herrschenden, die es so wollen, dass wir keine Visionen für eine bessere Welt mehr aufbauen.

Jeder Gedanke in Richtung des wedischen Paradieses bringt uns diesem Paradies wieder näher. Und noch stärker wirkt die Visualisation des Gedankens – also eine genaue bildliche Vorstellung, der wir mit unseren Gefühlen folgen. Denn das besitzt die Kraft des Schöpfers. Ein der Visualisation folgendes Tun ist dann eine weitere Verstärkung der Visualisation, denn das Tun entspricht der Materialisation des Schöpfergedankens. Obwohl nicht jedem Gedanken zwangsläufig ein Tun folgen muss.

Verhaltensweisen und geführte Gedanken der Menschen verstärken sich, nachdem in den Medien darüber berichtet wurde. Die heutige Corona-Situation ist dazu ein wunderbares Lehrstück. Viele Menschen haben eine schier hysterische Angst vor etwas, das sie früher völlig gleichgültig gelassen hätte.

Dazu gibt es viele Beispiele. Vor 50 Jahren war es noch eine Ausnahme, wenn 14- bis 16-jährige Jugendliche eine Vielzahl an sexuellen Erfahrungen suchten. Durch die Medien wurden im Laufe der Jahre die Gedanken der Menschen soweit manipuliert, dass ein junger Mensch, der im Alter von 16 Jahren noch keine sexuellen Erfahrungen gemacht hat, als unnormal angesehen wird.

Ich glaube gar nicht, dass all die Jugendlichen aus ihrem inneren Wunsch heraus diese Erfahrungen machen möchten. Sie unterstellen sich jedoch dem kollektiven Gedanken an pubertären Sex, weil sie Angst haben davor haben, ein Außenseiter zu sein.     

Welche Wirkung Gedanken und die daraus folgenden Worte haben, zeigt ein Beispiel meines verstorbenen Mannes Alf Jasinski. Dieser war ein lebhafter, aufgeweckter Junge, der viel hinterfragte, viel wissen wollte und viel erforschte. Seine Mutter, die lieber ein ruhiges, pflegeleichtes Mädchen gehabt hätte, kam mit soviel Forscherdrang nicht klar. Jedes Mal, wenn er in seinem Forscherdrang wieder ein Spielzeugauto auseinandergenommen hatte oder im Bach ausprobiert hatte, wie weit er hineingehen konnte, bis das Wasser in die Gummistiefel lief oder die Eier aus dem Hühnerstall reihenweise untersucht hatte, sagte sie zu dem Jungen: „Du wirst noch einmal im Gefängnis landen!“. Dieser Satz begleitete ihn solange, bis er als junger Erwachsener zu Hause auszog.

Er machte sich selbständig, und das Geschäft ging gut, bis er einen steuerlichen Fehler machte. Er wurde wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Als zu Beginn der Verhandlung sein Rechtsanwalt darlegte, dass er ja bis dahin ein unbescholtenes Leben geführt hätte und diese Hinterziehung keine bewusste Absicht war, stand er auf, fuhr seinem Rechtsanwalt über den Mund mit den Worten: „So brav wie Sie mich hier darstellen, bin ich nicht. Ich entziehe Ihnen das Mandat und verteidige mich selbst.“

Das ist eine völlig irrsinnige Verhaltensweise. Alf konnte sich später selbst nicht erklären, warum er das getan hat. Es war, „als hätte der Teufel ihn geritten“. Und so kam es, dass er für eine Tat, die normalerweise mit einer Geldstrafe geahndet worden wäre und die Alf ohne große Probleme hätte bezahlen können, ins Gefängnis kam. Die ständige Voraussage seiner Mutter hatte sich damit erfüllt. Er hat selbst später dafür gesorgt, dass sich diese Prophezeiung erfüllt. Welche Macht haben doch unsere Worte! Denkt in allem stets daran.

Ich schätze Christa Jasinski sehr. Für mich stellt sie eine sehr bodenständige Frau dar, die gleichzeitig zutiefst mit der spirituellen Welt und der Natur verbunden ist.

Autorin: Christa Jasinski, Newsletter April 2021

Bildquelle: Pinterest

Verfasst von

Herausfordernde Ereignisse im Leben eignen sich im besonderen Maße, um sich auf den Weg zu sich selbst auf-zu-machen. So war es bei mir vor 25 Jahren. Ich möchte all das nicht mehr missen, was ich erforscht, entdeckt und gefunden habe. Und jetzt, mitten auf dem Weg, eine tiefe Verbindung zu meinem wahren Sein habe. Mich selbst spüre und energetisch ausgleichen kann. Und so immer wieder oder länger in einen tiefen Frieden komme. Einfach bin ... und gleichzeitig zur bewußten Schöpferin meines Lebens werde !

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