Feuerwanzen – Freundschaft oder mehr ?

Seit 140 Millionen Jahren wandeln Wanzen schon über unseren Planeten, die Feuerwanze stellt dabei einen besonders auffälligen Vertreter dar: Mit ihrer markanten Zeichnung erinnert sie stark an eine afrikanische Maske. Das Insekt ist bodenlebend und hält sich gern an Baumstämmen oder Mauern auf. Feuerwanzen ernähren sich von herabgefallenen Samen. Bevorzugt werden Linden; aber auch die Samen krautiger Malvengewächse sowie der Robinie mundern den Krabblern. Anders als ihre blutsaugende Verwandtschaft leben die Feuerwanzen also nicht parasitisch – in der Tat tut dies nur eine kleine Anzahl der rund vierzigtausen Wanzenarten.

Zwei bis drei Monate dauert die Entwicklung vom Ei zur erwachsenen Feuerwanze, der Leben fast zwei Jahre währen kann. Außergewöhnlich im Gegensatz zu vielen anderen Insekten ist, dass die kalte Jahreszeit für die Tiere nicht das Ende bedeutet. Denn sie überwintern gesellig und dicht gedrängt an Baumstämmen, im Bodenstreu oder in Mauerritzen.

Interessanterweise gelten die knalligen Geschöpfe unter Singvögel nicht als leckerer Happen. Möglicherweise verbinden die Vögel die auffällige Farbgebung der Feuerwanzen mit Gefahr, da die ungenießbare Ritterwanze ebenfalls in Schwarz-Rot daherkommt.

An sonnigen Plätzen können Insektenfreunde im Frühling und Sommer häufig wahre Massen-versammlungen von Feuerwanzen bestaunen. Blutrot schimmern diese Orte dann, eine regelrechte Explosion der Farben ! Mittels Pheromonen verabreden sich die Käfer an idealen Futter- oder Schlafplätzen.

Aus „Stadtwild: Von Amsel bis Zauneidechse“, von Nicolas Bogislav von Lettow-Vorbeck

Die Feuerwanzen links nehmen doch bei dem „Geschlechtsakt“ die gleiche Stellung ein wie die Menschen ! Merkwürdigerweise ließ sich das Foto danach nicht mehr öffnen.. Dieser Kerl, der im zweiten Foto rechts davonläuft, ist doch wahrhaftig über das Paar gekrabbelt ! Blieb kurz auf ihnen verharren, als wenn er sie segnen wollte und flitzte dann weiter !

Eine Feuerwanzen-Straße

Licht-Schattenspiel

Verfasst von

Herausfordernde Ereignisse im Leben eignen sich im besonderen Maße, um sich auf den Weg zu sich selbst auf-zu-machen. So war es bei mir vor 25 Jahren. Ich möchte all das nicht mehr missen, was ich erforscht, entdeckt und gefunden habe. Und jetzt, mitten auf dem Weg, eine tiefe Verbindung zu meinem wahren Sein habe. Mich selbst spüre und energetisch ausgleichen kann. Und so immer wieder oder länger in einen tiefen Frieden komme. Einfach bin ... und gleichzeitig zur bewußten Schöpferin meines Lebens werde !

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