Das Gewitter – H.J. Breiter

Das Gewitter

Mir schien, als ich gen Himmel sah,
Ein Ungewitter drohend nah’.

Die Luft war schwül und finster, schwer
Hing über mir ein Wolkenmeer.

Schon sah ich bang’ der Blitze Sprüh’n,
Der Wolken schwarze Nacht durchzieh’n.

Schon hört’ ich, wie des Donners Groll
Von Ost nach Westen dröhnend scholl.

Und bange schaut’ ich rings umher,
Ob nirgends eine Zuflucht wär’.

Da hauchte sanft ein Windchen drein,
Und blies den Himmel wieder rein.

Und strahlend zog am Himmels Plan,
Die Sonne wieder ihre Bahn.

Verbirgt sich einst dein Sonnenlicht,
Dann, armes Herz, verzage nicht.

Wenn dir ein Ungewitter droht,
So schwarz es sei, vertraue Gott.

Schnell ist, haucht Seine Liebe drein,
Dein Lebenshimmel wieder rein.



Liestal, den 10. November 1863.

H.J. Breiter

Bildquelle: Pinterest/wattpad.com

Perle des Tages

Lyrik

Verfasst von

Herausfordernde Ereignisse im Leben eignen sich im besonderen Maße, um sich auf den Weg zu sich selbst auf-zu-machen. So war es bei mir vor 25 Jahren. Ich möchte all das nicht mehr missen, was ich erforscht, entdeckt und gefunden habe. Und jetzt, mitten auf dem Weg, eine tiefe Verbindung zu meinem wahren Sein habe. Mich selbst spüre und energetisch ausgleichen kann. Und so immer wieder oder länger in einen tiefen Frieden komme. Einfach bin ... und gleichzeitig zur bewußten Schöpferin meines Lebens werde !

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