Der Übergang (oder eine Botschaft aus der Zukunft)

Der Übergang von der alten zur neuen Welt ist ein Prozess. Was mich in dem Text sehr angesprochen hat, war eine realistische teils noch „fiktive“ Vorstellung wie diese erfolgen „kann“. Da ich es in meinem Umfeld, in dem ich mich bewege, genau so erlebe, daß eine Parallelinfrastruktur aufgebaut wird und daß schon seit Jahren. Das wichtigste für mich ist dabei, daß der Fokus umgelegt wird. Wie im Text beschrieben, von der Angst, des Abwartens und passiv bleiben, hin zu sich dem Aufbauenden, des Tuns, der Eigenverantwortung zuzuwenden. Und dabei auch seine individuelle Berufung umsetzen. Einfach anfangen …

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Es passierte nicht über Nacht. Es gab nicht diesen einen Moment, das grosse Ereignis in den Medien, den Zeitpunkt, an dem man sagen konnte: Jetzt ist die alte Ordnung fort, und die neue beginnt. Es gab kein weltweites Freudenfest und kein Feuerwerk. Es passierte von den meisten unbemerkt, still und leise…

Als die Menschen nach Jahren des Widerstands und des scheinbar vergeblichen und sehr zähen Kampfes schließlich erkannten, dass der besagte Augenblick nie kommen würde solange sie darauf warteten… da trafen sie die wohl wichtigste Entscheidung ihrer Zeit, und die neue Welt konnte endlich geboren werden.

Sie wurde parallel zu den alten Strukturen errichtet. Wir erkannten, dass es an jedem Einzelnen von uns selbst lag, dass wir uns selbst im Weg standen. Es gab kein Paradies das auf uns wartete, wir mussten es erschaffen. Und so verlagerten wir unsere Zeit, Aufmerksamkeit und Energie weg von den Strömungen der Angst, des Leides, der Wut, des Hasses, der Rache, der Bestrafung und Zerstörung der alten – hin zum Aufbau der neuen Welt, wie wir sie uns vorstellten.

Wir bekämpften nicht mehr die alte festgefahrene Gesellschaft, machten uns frei von der Vorstellung, dass wir die übrigen Menschen nur zum Aufwachen zwingen müssten, und schon würde alles gut werden… denn der Frosch war inzwischen komplett weichgekocht, und egal wie sehr man den Druck noch weiter erhöhen würde, es würde nichts erreichen, sondern unseren geliebten Mitmenschen nur schaden.

Es machte sich ein Umdenken breit. Wir erschufen neue Strukturen, neue Organisationen, Gemeinschaften und Verwaltungen, und ließen die alte Welt einfach los. Wir machten uns autark und unabhängig. Wir brauchten das alte System nicht mehr.

Als die anderen Menschen sahen, wie viel schöner, freier und einfacher das Leben in der neuen Welt war, die wir ihnen vorlebten, rannten sie in Scharen zu uns über. Sie verließen ihre alten Arbeitsplätze, ihre Banken, Versicherungen, Verwaltungen und Personengesellschaften, ihre Krankenhäuser und ungesunden Supermärkte, nahmen ihre Kinder aus den Zwangs-Indoktrinierungs-Anstalten („Schulen“) jener Zeit, und schlossen sich uns an.

Es passierte, womit niemand gerechnet hätte: die Menschen machten einfach nicht mehr mit. Sie ignorierten das alte System, entzogen ihm dadurch jegliche Energie, und es wurde einfach überflüssig.

Das Neue wuchs und wurde immer grösser… und nur ein paar Hartgesottene hielten noch an ihren alten Regeln, Steuern und Vorschriften fest. Sie schrien und zappelten, aber sie wollten einfach nicht loslassen. Sie wollten nicht wahrhaben, dass wir ein neues Paradies auf Erden erschaffen hatten, völlig anders als sie es sich vorgestellt hatten. Ohne das alte System zu zerstören, ohne Gewalt, ohne Kampf, ohne gross angelegten Umsturz oder Revolution, nur mithilfe unserer Kreativität und Schöpferkraft erschufen wir parallel eine neue Gemeinschaft, basierend auf Liebe, Mitgefühl, Freiwilligkeit, und Geben statt Nehmen. Wir zeigten ihnen eine echte Alternative zum Bisherigen. Alle waren gut versorgt, kerngesund und strahlten vor Freude, Lebenslust und Tatendrang. Es gab keine Konkurrenz, keinen Neid und keine Mißgunst untereinander, denn unsere Seelen waren einfach nicht mehr dazu in der Lage, diese niederen Schwingungen zu fühlen.

Viele hatten damals Probleme damit, diese Entscheidung für sich zu treffen und den Zeitpunkt des Übergangs selbst zu bestimmen, denn sie warteten auf ein äußeres Ereignis, das ihnen den Beginn anzeigen würde. Sie konzentrierten ihr ganzes Tagewerk lieber weiterhin auf Kampf und Zerstörung, und den Zwang, alle anderen aufwecken zu müssen bevor sie zur nächsten Phase übergehen könnten.

In der Zwischenzeit bauten wir unsere Welt auf, mit echten freien Menschen, weit abseits des Internets und der sozialen Medien, auf denen weiterhin der Kampf tobte… denn dies war nur virtuell, und eine neue Matrix, die die Menschen gefangen hielt. In der realen Welt war das Paradies bereits zum Greifen nahe.

Wir wussten bereits alles, was wir wissen mussten. Wir hatten alle Werkzeuge zur Hand, jeder in sich. Wieviele Informationen braucht ein Mensch, bevor er zur Tat schreitet?

Aus passiven Konsumenten wurden aktive Schöpfer. Es bestand einfach keine Notwendigkeit mehr, jeden Tag neuen Meldungen voller Hoffnung hinterherzujagen, sich Bestätigung zu holen, oder täglich „Licht und Liebe“ von anderen zu tanken, und immer mehr spirituelles Wissen aufzusaugen, denn die wahre Quelle für all dies liegt in uns selbst, und nicht in irgendwelchen Chats. Endlose Diskussionen und Theorien über die Zukunft halfen ebenfalls niemandem weiter, sondern nur die Handlung im JETZT.

Ungebändigte freigelassene Kreativität, Mut, und die gottgleiche Freude am Erbauen und Erschaffen, an der Verwirklichung der eigenen Träume zu arbeiten, sie wachsen und erblühen zu sehen – dies erschuf unser neues Paradies, und nicht die Zerstörung der alten Ordnung, denn diese versank inzwischen sowieso in der Bedeutungslosigkeit und brach in sich zusammen.

Als wir dies alles erkannten, und unsere Energieströme umlenkten, konnte die Neue Welt endlich geboren werden.

Die Menschen hörten auf, andere zu fragen: wann wird uns endlich (bald) geholfen? sondern stellten sich selbst die Frage: was kann ICH HEUTE tun, um die Welt für mich und andere zu einem schöneren Ort zu machen? Und das Internet wurde wieder das, was es einmal war: ein Werkzeug zum Informationsaustausch, zur Kommunikation und Vernetzung untereinander, mehr nicht.

Nach all den Jahren der Isolation und Trennung fand das echte Leben endlich wieder von Mensch zu Mensch statt, von Seele zu Seele. Große Gemeinschaften bildeten sich, ganze Dörfer, und die glücklichen Pioniere der neuen Zeit saßen bis spät in die Nacht um ihre Lagerfeuer und erzählten sich Geschichten wie diese – wie es damals war, im Jahre 2022, als die Liebe in die Welt zurückkehrte.

Quelle: https://n8waechter.net/2022/04/14/der-uebergang-oder-eine-botschaft-aus-der-zukunft/

Geschrieben von Anton:Freedom

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Verfasst von

Herausfordernde Ereignisse im Leben eignen sich im besonderen Maße, um sich auf den Weg zu sich selbst auf-zu-machen. So war es bei mir vor 25 Jahren. Ich möchte all das nicht mehr missen, was ich erforscht, entdeckt und gefunden habe. Und jetzt, mitten auf dem Weg, eine tiefe Verbindung zu meinem wahren Sein habe. Mich selbst spüre und energetisch ausgleichen kann. Und so immer wieder oder länger in einen tiefen Frieden komme. Einfach bin ... und gleichzeitig zur bewußten Schöpferin meines Lebens werde !

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