Als ich die Überschrift des nachfolgenden Artikels, über den Einsatz von Agrar-Drohnen gelesen habe, kam gleich Ablehnung in mir hoch. Das hat sich aber, nach Lesen des Artikels, wieder relativiert. Und ich sehe jetzt klar die Vorteile und Einsatzberechtigung gegenüber der Ausbringung des Saatgutes mit Sämaschine.
Aussaat von oben
Martin Eras, Geschäftsführer von Barnhouse (Bio-Müsli-Hersteller):
Ich hatte keine Vorstellung davon, wie eine kleine Drohne Saat ausbringen soll. Agrar-Drohnen sind aber viel größer als herkömmliche und können bis zu 45 Kilo tragen. Zuerst haben wir uns mit unseren regionalen Barnhouse-Bäuerinnen und -Bauern besprochen und waren alle der Meinung, wir sollten den Einsatz einer Agrar-Drohne für die Zwischenfrucht ausprobieren.
Denn die Aussaat mit der Drohne hat deutliche Vorteile: Sie kann bei jedem Wetter eingesetzt werden. Die Aussaat ist auch möglich wenn eine andere Frucht noch steht. Damit ist das Feld durch die Zwischenfrucht schneller wieder bedeckt, was den Boden schützt. Dieser wird zudem weniger verdichtet, weil die Aussaat nicht mit dem üblichen schweren Gerät erfolgt.
Die Drohne ist schnell, bringt Flexibilität und Effizienz. Wir haben dann einen Anbieter gefunden, der auf Landwirtschaft spezialisiert ist. Für das Ausbringen von Saatgut braucht man eine hochwertige Spezial-Drohne sowie einen erfahrenen Piloten.
Im Juli haben wir dann den ersten Test mit Zwischenfrucht-Saatgut durchgeführt. Gleich bei herausforderndem Wetter. Es war ein windiger, verregneter Tag, an dem keine Bäuerin und kein Bauer aufs Feld gefahren wäre. Aber es funktionierte einwandfrei. Selbst bei Wind und Regen hat die Drohne die Saat exakt und schnell gesetzt.
Wir waren beeindruckt und kamen zu dem gemeinsamen Schluss: Die Drohne ist alltagstauglich.
Quelle: https://schrotundkorn.de/
Foto: premium-drohne.de

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