WALDBADEN

Auszug aus: „Wir sind Geschöpfe des Waldes“, von Wolf-Dieter Storl

„Waldbaden“ ist inzwischen voll im Trend. Die würzige, frische Luft es Wales, der glitzerne Tau, der Duft der Bäume, das sanfte Licht, das durch Blätter und Geäst leuchtet, die unverhoffte Begegnung mit Rehen, Hirschen oder Eichhörnchen, das Lied der Waldvögel tut uns Menschen gut. Das wusste man schon immer. Als glaubwürdig erachtet wird in der heutigen Zeit allerdings nur, was mit wissenschaftlichen Messungen und Ziffern exakt belegt ist. Und genau das haben emsige Forscher in Japan, Korea und China getan.

Der diplomierte Biologe und Öko-Psychosomatiker Clemens Arvay hat diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in seinen Büchern Der Biophilia-Effekt: Heilung aus em Wald (2015) und Der Heilungscode der Natur: die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken (2016) gut verständlich für uns zusammengetragen.

Der Wald duftet. Die Bäume verströmen einen komplexen Cocktail aus Terpenen, Pheromonen und anderen Botenstoffen, mit denen sie rege miteinander und untereinander kommunizieren. Überhaupt reden Pflanzen ständig miteinander – es ist das „Pflanzenpalaver“, von dem Florianne Koechlin spricht. Mit diesen Duftbotschaften warnen Bäume ihre Nachbarn vor Schädlingsbefall, bitten Milben, Wespen und andere Raubinsekten um Hilfe und laden Bienen, Käfer und Schmetterlinge zwecks Bestäubung zum Nektar- oder Pollenschmaus ein.

Das Palavern geschieht nicht durch akustische Laute wie bei uns, sondern durch Geruchsvokabulare. Könnte man diese olfaktorischen Botschaften in hörbare Laute und Töne übertragen, dann würde der Wald nicht still sein, sondern eher einem lauten Rummelplatz ähneln. Über zweitausend Duftstoffe – Duftvokabeln – sind den Wissenschaftlern inzwischen bekannt. Diese nehmen die Pflanzen nicht mit Gehirn und Nervenzellen wahr, sondern durch Chemo-Rezeptoren, die im ganzen Organismus verteilt sind.

Verfasst von

Herausfordernde Ereignisse im Leben eignen sich im besonderen Maße, um sich auf den Weg zu sich selbst auf-zu-machen. So war es bei mir vor 25 Jahren. Ich möchte all das nicht mehr missen, was ich erforscht, entdeckt und gefunden habe. Und jetzt, mitten auf dem Weg, eine tiefe Verbindung zu meinem wahren Sein habe. Mich selbst spüre und energetisch ausgleichen kann. Und so immer wieder oder länger in einen tiefen Frieden komme. Einfach bin ... und gleichzeitig zur bewußten Schöpferin meines Lebens werde !

3 Kommentare zu „WALDBADEN

  1. Als ich das Wort „Waldbaden“ oder gar „Shinrin-yoku“ das erst Mal gehört habe… da wunderte ich mich zunächst einmal sehr… WAS es doch alles für Wörter und deren Bedeutungen dazu gibt…

    Hmm… ich gehe einfach raus in die Natur… in den Wald und fühle mich rundherum wohl… Welch ein HEIL-SAMES Geschenk von Mutter Natur, für das ich von Herzen DANKE! 🙏

    Lieben DANK auch an dich, liebe Elli und
    Grüße aus dem Herzen,

    Elke

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    1. Ich habe auch Freude daran neue Worte zu kreieren, es ist fast schon ein schöpferischer kreativer Ausdruck meiner Seele ! Ich glaube auch, das Wort soll Menschen einladen wieder in den Wald zu gehen und eben in diesen Düften zu baden, die uns gut tun. Diese Erkenntnis ist noch recht frisch. Gerne geschehen, dazu sind wir da um anderen kleine oder große Freuden zu bereiten ! Herzensgruß von Elli

      Gefällt 1 Person

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