An diesen Tagen,
so still und zahm,
ist es höchst seltsam,
was ich alles vernahm.
Das wattige Rascheln,
der Wolken im Flug,
die Vögel am Himmel,
im tollkühnen Sturzflug.
Das Flüstern der Blumen,
entflammt in Liebe,
befreit von des Menschen,
ureigenem Triebe.
Die Bäume die schaukeln,
eins-zwei-drei, im Walzertakt,
so daß das Geäst vernehmlich knackt,
Der Wind streicht sanft,
mit Liebe bedacht,
über die Blätter,
des Baumes Dach.
Die Vogelmutter trägt ihr Kind,
im Korb geschaukelt vom Wind,
hoch oben in der Luft,
erfüllt vom Meeresduft.
Und kaum kehr ich heim,
ins Traumreich wieder,
vernehm ich den Duft
von frischen Flieder.
Er umfängt mich betörend
und läßt mich tief schlafen,
fest vertaut im Heimathafen.
© Elli (Elke Strohmaier)
Fotoquelle: pinterest

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