Unteres Remstal – Nilgänse

Zwischen Waiblingen-Neustadt und Remseck-Neckarrems liegt eine einmalig schöne Flusslandschaft. Hier hat sich die Rems tief in den Muschelkalk eingeschnitten und eine kurvenreiches Tal geformt. Im Unterem Remstal gibt es eine Fülle von Lebensräumen: naturnahe wie der Fluss selbst und die Auenwälder am Ufer, aber auch von Menschenhand geschaffene wie Weinbergmauern, Mähwiesen und einen ehemaligen Steinbruch. In den vielen Biotopen leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Allein 100 verschiedene Vogelarten können man hier antreffen.

Mein erster Besuch des Remstals im Frühling. Nur 10 Minuten mit der S-Bahn von mir entfernt. Und vom Gefühl her, wenn man in diese idyillsche Welt hier eintaucht, weit von Stuttgart entfernt. In diesem Raum komme ich vollständig in die Ruhe. Von außen nach innen wirkend. Ich habe nur wenige Menschen auf dem Weg nach Waiblingen angetroffen und das sehr genossen !

Ich bedaure es sehr, daß der Bestand an Stockenten abnimmt. Und diese immer öfter von den Nilgänsen vertrieben werden. Eine Nilgans in Aktion zu sehen, wie sie heiser-zischend oder laut schnatternd, mehrere Enten vor sich hertreibt, das schmerzt mich. Dieses Paar, war auf der Strecke, die ich entlang der Rems gelaufen bin, aber das Einzigste seiner Art.

(Zum Vergrößern bitte anklicken !)

Lebensraum

Nilgänse kommen ursprünglich aus Afrika. Entflohene Exemplare aus Haltungen gelangten über die Niederlande schließlich auch nach Deutschland. Man sieht sie hier hauptsächlich in Parks und an Gewässern aller Art. Auch auf Feldern trifft man sie bisweilen bei der Rast und der Nahrungssuche an.

Nahrung

Nilgänse fressen überwiegend Gräser, Blätter und Samen, suchen aber auch Getreidefelder gerne auf. Vereinzelt dürfen es auch mal Würmer oder Heuschrecken sein.

Verhalten

Sie verhalten sich meist desinteressiert oder neutral. Nur bei großem Gedrängel auf dem See und vor allem während der Brutzeit können sie territorial werden. Ihre Nester bauen sie sehr flexibel im Röhricht, Felsgestein oder auch in Baumhöhlen. Beide Elternteile beteiligen sich an der Aufzucht der Jungtiere.

Stimme

Die männlichen Nilgänse zischen heiser, die Weibchen schnattern laut und trompetend in etwa „honk-hää-hää“. Sind sie aufgeregt, ertönt eine Reihe von „honk honk honk“.

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/nilgans/

Fotografie

Verfasst von

Herausfordernde Ereignisse im Leben eignen sich im besonderen Maße, um sich auf den Weg zu sich selbst auf-zu-machen. So war es bei mir vor 25 Jahren. Ich möchte all das nicht mehr missen, was ich erforscht, entdeckt und gefunden habe. Und jetzt, mitten auf dem Weg, eine tiefe Verbindung zu meinem wahren Sein habe. Mich selbst spüre und energetisch ausgleichen kann. Und so immer wieder oder länger in einen tiefen Frieden komme. Einfach bin ... und gleichzeitig zur bewußten Schöpferin meines Lebens werde !

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