Vor kurzem traf ich mich mit einem Freund in Darmstadt. Da ich früher eintraf, hatte ich noch Zeit mich in der nahen Umgebung umzuschauen. Als ich am Wasserturm vorbeilief, öffnete der Besitzer gerade den Turm. Und lud mich ein ihn zu besichtigen. Und so kam ich auch ins Gespräch mit ihm.
Er hatte den Turm 1986 gekauft. Und ihm eine neue Bestimmung gegeben: Als einen Ort für Veranstaltungen und als Atelier.
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Geschichte des Darmstädter Wasserturms:
Der besonders markante Wasserturm wurde 1911 von dem Architekten Friedrich Mettegang erbaut. Im Jugendstil dem Darmstädter Hauptbahnhof angeglichen und unmittelbar an der historischen Dornheimer Brücke stehend, diente er zur Versorgung des Bahnhofs und der dort stationierten Lokomotiven mit Wasser.
Der aus Ziegeln gemauerte und verputzte Koloss mit Schieferdach, unter dem sich ein Wasserhochbehälter und ein Stellwerk befand, hatte mit Ender Dampflokomotivenzeit ausgedient und sollte 1978 abgerissen werden. Das Abruchgerüst stand bereits, als die Darmstädter Bürger darauf aufmerksam wurden.
Doch erst der heutige Eigentümer, der Musiker, Komponist und Architekt, albrecht Pfohl alias „OBO“, rettete eines der markantesten Bauwerke de Jugendstils in Darmstadt vor der Abrissbirne, in dem er der Bundesbahn das Bauwerk 1986 kurzerhand abkaufte.
Seitdem ist die Pflege und der Erhalt dieses Relikts sein persönlicher Kulturbeitrag und steht nun unter Denkmalschutz. Die Kosten für Unterhaltung und Wartung des Turms werden über Vermietungen für Veranstaltungen finanziert.
Im Jahr 2003 wurde der Wasserturm mit Unterstützung des Landes Hessen, der Stadt Darmstadt und dem Eigentümer saniert und wieder in einen denkmalwürdigen Zustand versetzt.

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Infoquelle: https://vorhang-auf.com/wasserturm-darmstadt-geschichte-bedeutung/
Infoquelle: https://www.wasda.de/
Fotoquelle bis auf Musikraum Wasserturm/Beitragsbild: Elli
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